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Die eigene Terrasse konfigurieren

Wenn Sie nach einer schönen Lösung für die Stegplatten Ihrer Terrasse suchen, können Sie meistens zwischen Kunststoff oder Glas wählen. Hier erklären wir die Unterschiede zwischen den Platten aus Polycarbonat, Glas und Acryl, damit Sie ganz einfach die richtige Wahl für Ihr Haus treffen. Grundsätzlich können Sie Ihre Terrasse mit Materialien belegen, die entweder undurchsichtig oder durchscheinend sind. Zu den ersten gehören Platten aus Rohstoffen wie Holz (Schichtholz, Massivholz), Schiefer, Schilf, Ziegel aus gebranntem Ton und Bitumenschindeln. Weitere Beispiele sind Platten aus Aluminium, Titan, Zink und Kupfer. Hinzu kommen undurchsichtige Deckungen aus Verbundwerkstoffe (sogenannte Faserzementplatten), Beton sowie direkt abdeckende Solarmodule. Durchscheinende Terrassenplatten werden auch als Lichtpaneele bezeichnet. Sie bestehen aus transparenten Materialien wie zum Beispiel Kunststoff oder Glas.

Polycarbonat

Polycarbonat-Mehrhaut– oder Doppelwandplatten gelten derzeit als modernes Belegmaterial, das sich ideal für Terrassen eignet. Sie bieten extrem hohe Schlagfestigkeit, gute Hagelbeständigkeit und gelten daher als praktisch unzerbrechlich. Dies wird durch das Material Polycarbonat mit seiner vergleichsweise sehr guten Elastizität und der daraus resultierenden Flexibilität gewährleistet. Die Polycarbonat-Stegplatte hält Temperaturen zwischen minus 40 und plus 115 Grad Celsius stand. Einige Hersteller statten ihre Polycarbonaterzeugnisse mit wärmeabweisenden Materialien aus, damit eine Wärmeentlastung erreicht wird und die Platten einen Hitzeschutz bieten. Das Licht, das sie durchlassen, wird angenehm gestreut. Ein Vorteil ist, dass die Stegplatten einen hohen UV-Schutz bieten, dank einer speziellen Oberflächenveredelung auf beiden Seiten oder nur auf der Wetterseite der Platte. Polycarbonat ist sehr witterungsbeständig und vergilbt sehr langsam. Darüber hinaus ist das Material sehr leicht, sodass sowohl leichtes Aluminium für die Terrasse als auch schwerere Varianten wie Holz oder Stahl als tragende Strukturen geeignet sind. Mit den entsprechenden Anweisungen des Herstellers kann auch ein Laie die Polycarbonat-Terrasse selbst verlegen, wobei es von Vorteil ist, dass die Paneele bei der Montage leicht zugeschnitten werden können. Weiteres dazu finden Sie auf dem folgenden Blog.

Acrylglas

Acrylglas, bekannt noch als Plexiglas, ist eine durchscheinende Alternative zur Polycarbonat-Terrasse. Es ist besonders beliebt, weil es eine hohe Lichtdurchlässigkeit gewährt. Doppelgewebeplatten aus Plexiglas haben Kammerabstände von bis zu 9,6 cm Breite, was die Transparenz und Brillanz erhöht. Dies bedeutet, dass Sie mit dieser Art von Stegplatten eine sehr gute Sicht haben, die fast der eines Glasdaches nahekommt. Plexiglas ist jedoch schwerer und härter als Polycarbonat. Dies führt zu einer höheren Bruchempfindlichkeit. Darüber hinaus ist Acrylglas viel kratzempfindlicher als Polycarbonat. Andererseits ist die Beständigkeit von Plexiglas gegenüber UV-Strahlung sehr hoch. Darüber hinaus hat das Material eine hohe Tragfähigkeit. Die Witterungsbeständigkeit ist aufgrund der gleichen Herstellungsverfahren (extrudiertes Acrylglas) und Oberflächenbeschaffenheit mit der von Polycarbonat vergleichbar. Dank spezieller Oberflächenbeschichtungen auf der Wetterseite der Paneele läuft das Regenwasser sofort ab, ohne Flecken zu hinterlassen.