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Nitril- vs. Latexhandschuhe: Der Unterschied

Laborhandschuhe werden in Nitril- und Latexhandschuhe unterteilt. Latexhandschuhe bestehen aus Naturkautschuk, während Nitril Varianten aus synthetischem Gummi hergestellt werden. Nitrilhandschuhe werden beispielsweise in der Chemie und Biochemie eingesetzt, wenn reißfeste, chemisch beständige Handschuhe benötigt werden. Latexhandschuhe kommen beispielsweise im Labor zum Einsatz und sorgen dafür, dass Viren und Bakterien nicht auf die Hände gelangen.

Handschuhe aus Latex – flexibel und komfortabel

Handschuhe aus Latexmaterial sind flexibel und schützen vor direktem Hautkontakt mit Viren, Bakterien, Staub und Allergenen. Die Handschuhe sind in großer Auswahl im Handel erhältlich und man kann sie beispielsweise in 100er-Packs kaufen. Der zur Herstellung von Latexhandschuhen genutzte Naturkautschuk führt zu einem flexiblen Erzeugnis. Die Flexibilität bietet viele Vorteile. Die Bewegungsfreiheit von Hand und Fingern ist in einem solchen Handschuh nicht eingeschränkt. Des Weiteren lässt sich das Naturkautschukmaterial gut anfassen und ist bequem zu tragen.

Vor- und Nachteile

Die Artikel aus natürlichem Kautschukmaterial schützen vor direkten Hautkontakt mit Allergenen, Viren und Bakterien. Die Handschuhe sind bequem zu tragen und ermöglichen eine optimale Bewegungsfreiheit von Händen und Fingern. Latexhandschuhe sind nicht für Latexallergiker geeignet. Des Weiteren sind die Handschuhe aus Naturkautschuk nicht chemisch beständig und auch nicht reißfest. Es sollte zudem vermieden werden, die Handschuhe bei Öl- und Fettkombinationen zu nutzen.

Handschuhe aus synthetischem Gummi

Handschuhe aus synthetischem Gummi sind als Nitrilhandschuhe bekannt und werden beispielsweise in der chemischen Forschung und in der Industrie eingesetzt. Im Medizin-, Biologie- und Biochemie-Bereich kommen die Artikel ebenfalls zum Einsatz. Die Handschuhe sind stabiler als Varianten aus Latex. Die höhere mechanische Stabilität wird als Perforationsfestigkeit beschrieben. Des Weiteren gelten die Handschuhe als chemisch beständig.

Vor- und Nachteile

Ein Nitrilhandschuh ist vergleichsweise stabil und reißfest. Dennoch ist ein solcher Artikel flexibel und bietet Schutz vor direkten Hautkontakt mit Chemikalien und anderen Substanzen. Die Perforationsfestigkeit und die chemische Beständigkeit sind gute Gründe für den Einsatz der Handschuhe in vielen Industrie- und Forschungsbereichen. Die Produkte sind aber nicht nur perforationsfest und chemisch beständig, sondern auch dehnbar. Die Dehnbarkeit ist wichtig, um ausreichend Bewegungsfreiheit in den Handschuhen zu haben.

Die Nitril Varianten werden auch als Alternative zu Latexhandschuhen bei bestehender Latexallergie eingesetzt. Die Artikel werden als Einmalhandschuhe genutzt und eignen sich auch als Alternative zu Vinylhandschuhen. Je nach Hygienestandards und Einsatzbereich sind stabile Nitrilhandschuhe auch für den erneuten Gebrauch nutzbar. Vor dem Einsatz der Handschuhe sollte man unbedingt beachten, dass diese nicht für den Umgang mit Stickstoff, Ketonen sowie oxidierenden Säuren geeignet sind.

Einsatzbereiche

Handschuhe aus synthetischem Gummi werden in Medizin, Biologie, Chemie und Biochemie sowie in der Industrie eingesetzt. Die Lebensmittelindustrie nutzt die Artikel beispielsweise, um mit ihren Erzeugnissen hygienisch umzugehen. Die Handschuhe werden für diverse Lebensmittel genutzt und sind wesentlich stabile als Vinyl- oder Latexhandschuhe. Die Artikel können auch für den Umgang mit fettigen und öligen Substanzen eingesetzt werden.

 

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Pixabay

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